Inside Kapten & Son

Kapten & Son x Nachhaltigkeit – Gemeinsam für unsere Zukunft

Wir alle wissen, dass unsere Erde dringend Hilfe braucht und wir vor massiven Umwelt-Problemen stehen. Auch wir als Unternehmen haben, was das betrifft, große Verantwortung zu tragen und müssen die richtigen Entscheidungen treffen. Uns geht es nicht darum, zu behaupten, wir wären perfekt, doch wir arbeiten stetig daran, in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht größtmögliche Fortschritte zu machen. Deshalb wollen wir Euch heute mit auf eine Reise nehmen: Von der Herstellung unserer Produkte bis zur Lieferung zu Euch nach Hause, wollen wir Euch die einzelnen Steps transparent machen und zeigen, auf welche Weise wir versuchen, einen positiven Beitrag zu leisten.

Wo alles begann – die Idee

Schon beim Produktdesign legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit, denn durchdachte Designs und qualitativ hochwertige Materialien sollen Euch nicht nur eine hohe Funktionalität bieten, sondern so widerstandsfähig sein, dass unsere Produkte Euch lange auf Euren Abenteuern begleiten werden.

Die Materialwahl – wie gehen wir mit unseren Ressourcen um?

Kommen wir zum wahrscheinlich wichtigsten und für Euch interessantesten Punkt: unsere Materialien. Da die Qualität unserer Produkte und unsere Umwelt mit ihren begrenzten Ressourcen für uns eine große Rolle spielen, wählen wir unsere Rohstoffe nach strengen Kriterien aus.

Unsere Rucksäcke bestehen zum einen aus Polyurethane (PU), was Ihr vielleicht auch unter dem Begriff „Veganes Tech-Material“ kennt. Im Gegensatz zu dem Kunststoff Polyvinylchlorid enthält PU keine chemischen Weichmacher, ist langlebig und sogar wasserabweisend.

Außerdem sind wir auf recyceltes Polyester (rPET) umgestiegen, da so keine neuen Ressourcen und ca. 59 % weniger Energie in der Herstellung benötigt werden – und das bei gleicher Qualität. Diesen Rohstoff können wir aus gesäuberten PET Flaschen oder auch Eurer alten Kleidung gewinnen. Lediglich zwei unserer Rucksack-Modelle, der Lund „Olive Green“ und „All Black“, enthalten zu einem kleinen Anteil Tarpaulin und Canvas, für welche wir aktuell auf der Suche nach nachhaltigen Alternativen sind.

Bei dem Großteil unserer Sonnen-, Korrektur- und Bildschirmbrillen setzen wir auf Acetat – der Bio-Kunststoff aus Zellulose hat Einiges drauf, denn er gehört nicht nur zu den nachwachsenden und recycelbaren Rohstoffen, sondern ist dazu auch noch sehr leicht und flexibel für Euch anpassbar. Im Vergleich dazu schneidet das Metall in unseren Brillen weniger gut ab, was uns natürlich absolut bewusst ist. Jedoch mussten wir leider feststellen, dass wir bis jetzt noch kein vergleichbares Material mit den leichten, robusten und hitzebeständigen Eigenschaften von Metall gefunden haben, das auch nur annähernd so langlebig ist. Hier besteht also definitiv noch Verbesserungspotenzial.

Ihr seht also: Im Großen und Ganzen sind unsere Produkte nicht nur langlebig, sondern auch unsere Materialien sind von höchster Qualität!

Der erste Stop – unser Produktionsstandort

Der Großteil unserer Produkte wird in Shenzhen in der Nähe von Hongkong produziert. Nun denkt sich bestimmt manch einer von Euch: „Hm China? Ist das denn so nachhaltig?“, denn der negativ konnotierte Ruf von „Made in China“ eilt den Produkten leider voraus. Doch wir können hier ruhigen Gewissens mit „Ja!“ antworten, denn Shenzhen ist eine der fortschrittlichsten und innovativsten Metropolen, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Viele junge und kreative Menschen arbeiten dort daran, hochwertige Produkte unter der Einhaltung von ethischen und moralischen Standards zu produzieren. Und für unsere Korrekturbrillen haben wir sogar ein eigenes Verglasungslabor in unserer Wahlheimat Köln eingerichtet. Dort können wir schnell und regional Eure Korrekturbrille jederzeit für Euch anpassen.

Aber Moment – wie sind die Arbeitsbedingungen bei der Produktion?

Natürlich darf bei der Produktion nicht vernachlässigt werden, dass auch vor Ort alles in den geregelten Bahnen verläuft. Deshalb reisen regelmäßig Mitarbeiter aus unseren Produktdesign- und Einkauf-Teams nach Shenzhen und stellen sicher, dass alles seinen richtigen Verlauf nimmt. Zudem führen externe Organisationen für uns sogenannte Ethical Audits durch. Das sind Produktionsbesuche bei denen die Bereiche Hygiene, Sicherheit, Gesundheit, Abfallmanagement sowie Kinderarbeit, Gehälter, Arbeitsatmosphäre und -zeiten überprüft werden und kontrolliert wird, ob alle Standards eingehalten werden. Dadurch können wir Euch auch trotz der Entfernung unserer Produktionsstätte eine gesicherte Produktion versprechen.

Außerdem sind wir dabei unsere Recycling- und Entsorgungsprozesse von Überresten des Materials zu verbessern, sodass wir dazu beitragen können, weniger Müll zu produzieren.

Von China zu Euch nach Hause – der Transport

Unser Produktionsstandort in Asien hat natürlich zwangsweise große Transportwege zur Folge, was einen Großteil der Belastung für die Umwelt darstellt. Wir haben es 2019 geschafft 90 % des Transports per Zug durchzuführen. Doch durch die unvorhersehbare Nachfrage einiger Produkte, mussten wir leider dennoch einen Teil per Flugzeug transportieren und sehen hier unser Verbesserungspotenzial für die Zukunft, denn der Transport per Zug stößt 40 % weniger CO2 aus. Was die Verpackungen angeht, arbeiten wir nach dem Motto ‚Refuse and Reduce‘. Um überflüssige Verpackungen zu reduzieren, haben wir unsere Produkte von Plastiktüten befreit und sind auf einen wiederverwendbaren Baumwoll-Beutel umgestiegen. Zukünftig planen wir, unsere Brillen statt in Plastik durch ein Brillenputztuch zu schützen.

Der letzte Schritt in unserer Transportkette ist die Lieferung zu Euch nach Hause. Hier setzen wir auf Sammellager und Transportdienstleister, um die Lieferung so effizient wie möglich zu gestalten. Der Großteil wird dabei durch DHL GoGreen klimaneutral versandt, die durch Spenden an eine Klimaorganisation den CO2-Ausstoß beim Versand kompensieren. Außerdem habt Ihr Euch bestimmt schon gefragt, warum Retouren bei uns erst angemeldet werden müssen und die Rücksendekosten von Euch getragen werden sollen. Im ersten Moment klingt das nach einem komplizierten und aufwendigen Prozess. Jedoch möchten wir das Bewusstsein für Lieferwege wecken und somit die Retourenwege minimieren. Noch dazu sparen wir enorm viel Papier, indem wir das Retourenetikett nicht jedem einzelnen Paket beilegen, da es bei Nichtverwendung überflüssigen Müll produziert. Langfristig streben wir durch die Eröffnungen unserer eigenen Stores eine Lösung an, um Retouren- und Lieferwege weiter zu minimieren und zu vereinfachen.

Wir hoffen, dass unser Blogbeitrag für etwas mehr Transparenz bei Euch gesorgt hat. Für die Zukunft haben wir uns einige Ziele in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt und blicken positiv und hoffnungsvoll darauf. Und wir glauben daran, dass wir gemeinsam etwas verändern können und hoffen, dass auch Ihr dabei seid! 🌿

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